Üble Nachrede

Rechtliches

Üble Nachrede per WhatsApp – außerordentliche Kündigung?

Verbreitet eine Arbeitnehmerin eine unzutreffende Behauptung, die geeignet ist, den Ruf eines Kollegen erheblich zu beeinträchtigen (hier: die unzutreffende Behauptung, der Kollege sei wegen Vergewaltigung verurteilt worden) per WhatsApp an eine andere Kollegin, kann dies einen Grund darstellen, der den Arbeitgeber zur außerordentlichen Kündigung des Arbeitsverhältnisses berechtigt (LAG Baden...

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LArbG Baden-Württemberg: Fake-News über Arbeitskollegen rechtfertigt eine fristlose Kündigung

Wer in privaten Chats unzutreffende, rufschädigende Behauptungen über Kollegen verbreitet, kann auch fristlos gekündigt werden. Dies zeigt ein aktuelles, vom LArbG Baden-Württemberg gefälltes Urteil. Im entschiedenen Fall hatte eine Frau bei WhatsApp das Gerücht, ein Kollege sei wegen Vergewaltigung verurteilt worden, zum Thema gemacht. Die Behauptung war schlicht falsch, „Fake-News“.

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Die Äußerung „Spanner“ – Üble Nachrede oder Beleidigung?

Wieder einmal hat das Bundesverfassungsgericht die Entscheidung eines Strafgerichts aufgehoben. In dem aktuellen Fall geht es um einen Mann, der einen Polizisten als "Spanner" bezeichnet hatte. Zuvor hatten die Karlsruher Richter die Verurteilung eines Fußballfans bemängelt. Und im Mai missbilligten die Richter die Verurteilung eines Rechtsanwalts, der eine Staatsanwältin als „dahergelaufene...