Aus- und Fortbildung

Vorbeugender Brandschutz – Entwicklung und Schulung fördern

RBV

Deutsches Institut für vorbeugenden Brandschutz e.V. (DIvB) gegründet
Schulung auf dem Gebiet des vorbeugenden Brandschutzes

Im Schulungsbereich Unternehmensschutz und Sicherheitswirtschaft werden auch Maßnahmen zum vorbeugenden Brandschutz gelehrt. Grundforderungen enthalten das Arbeitsschutzgesetz, die

Unfallverhütungsvorschriften und die Vorschriften der Sachversicherer.

Die einschlägige Schulungsliteratur lehrt die Erkenntnis, dass vorbeugender Brandschutz während eines Brandentstehungsprozesses einschränkende Wirkung erzielen soll. Personeller Einsatz im Bereich vorbeugender Brandschutz erfordert, dass aus dem theoretischen Fachwissensstand heraus übergangslos situationsorientiert gehandelt werden kann. Dazu muss sich eingesetztes Sicherheitspersonal mit den spezifischen Gegebenheiten im jeweiligen Einsatzgebiet vorsorglich beschäftigen. Neuerungen und Veränderungen in den Einsatzgebieten müssen den Sicherheitskräften aktuell zur Verfügung gestellt werden.

Mitwirkungsbereiche der Sicherheitskräfte


  • Einhaltung des Rauch- und Feuerverbots prüfen;

  • Fachgerechte Lagerung von brennbaren Materialien überwachen;

  • Ständige Benutzbarkeit der Flucht- und Rettungswege verlangen;

  • Löschmittelversorgung (Hydranten) auf ständige Funktionsfähigkeit und Zugangsmöglichkeit prüfen.

Bildung und Forschung auf dem Gebiet des vorbeugenden Brandschutzes fördern

Am 24. Februar 2012 wurde in Nürnberg mit Gründungsversammlung und Satzungsbeschluss das Deutsche Institut für vorbeugenden Brandschutz e.V. (DIvB) mit Sitz der Geschäftsstelle in Köln gegründet. Eine erste Mitgliederversammlung ist für 18. September 2012 in Braunschweig terminiert.

Das Institut will Thematik koordinieren, Interessen der Brandschutzbranche gegenüber Politik, Behörden und anderen Gruppen vertreten. Das Institut will sich als starke einheitliche Stimme verstehen, mit der übergreifende Interessen der Branche verfolgt werden können.

Dieses Institut will sich auch und besonders mit folgenden Aufgaben um die Schulung kümmern:


  • Brandschutztechnisches Fachwissen bündeln und so zur baulichen und betrieblichen Sicherheit beitragen;

  • Schulung, Bildung, wissenschaftliche Forschung und Entwicklung fördern;

  • Festlegung von Mindeststandards bei der Schulung von Brandschutzbeauftragten und Brandschutzhelfern, Brandschutzfachplanern und Brandschutztechnikern;

  • Ausbau der Brandschutzausbildung auf Hochschulebene;

  • Ausreichendes Fortbildungsbudget für ausgewählte Mitarbeit in der öffentlichen Verwaltung im vorbeugenden Brandschutz öffentlicher Gebäude fordern.








Weitere Informationen:

Geschäftsstelle Stolberger Straße 84, 50 933 Köln

Geschäftsführer Günter Ruhe, Tel.: (0221) 54 97-223, Fax: (0221) 54 97-6223, E-Mail: info@divb.org