Notfallmanagement während des Hochwassers 2013
Das Notfallmanagement ist ein Teil des Betriebsführungskonzeptes der Österreichischen Bundesbahnen. Hier ist eine Vielzahl von Schnittstellen zu berücksichtigen und es ist eine umfassende Planung erforderlich. Nur durch eine geregelte Zusammenarbeit der Mitarbeiter vor Ort und in den Zentralen sind die Prozessketten richtig verzahnt.
Diese Arbeit wird in fünf Betriebsführungszentralen koordiniert, welche wiederum von der Zentrale in Wien koordiniert werden. Das umfasst die Zusammenarbeit mit den örtlichen Gefahrenabwehrbehörden und Hilfsorganisationen, als auch, wenn notwendig, mit diesen Organisationen aus den betroffenen Nachbarländern (z.B. Deutschland, Tschechien und Ungarn).
Rail Emergency Management
Innerhalb des Notfallmanagementsystems hat das REM (Rail Emergency Management) die Aufgabe, den Notfallkoordinator durch das System zu leiten. Aus ca.50.000 Kontakten sind die jeweils relevanten zu identifizieren, zu alarmieren bzw. zu informieren und alles automatisch gerichtsfest zu dokumentieren.
Schon im Normalbetrieb mit 6500 Zugfahrten fallen zu lösende Probleme an.
Effizientere Abwicklung der Einsätze
Durch das Hochwasser 2013 stieg die Zahl der gleichzeitig zu lösenden Probleme stark an. Gleichzeitig stieg auch die Dauer der Abwicklung an, bedingt durch das langandauernde Hochwasser 2013. Im Vergleich zum Hochwasser 2002 konnte die anfallende Arbeit schneller und effizienter abgewickelt werden. Einsätze und Maßnahmen waren schnell koordinierbar dank des neunen Notfallmangement-Systems. Das REM wurde zum größten Teil von Frequentis geliefert.
Praxishinweise
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