Sicherheit

Nachrichtendienste zwingen Unternehmen ins „Darknet“

© moonrun (oben)

Um die Kommunikation von Whistleblowern und Journalisten besser zu schützen, wurde vor 15 Jahren das Darknet gegründet. Bei dem verschlüsselten und getarnten Datentransport bleiben nicht nur die IP-Adresse des Darknet-Servers geheim. Es werden auch alle an der Darknet-Sitzung beteiligten Rechner von der Datenkommunikation gereinigt.

Die Verweise auf die im Darknet gespeicherten Daten werden mehrfach verschlüsselt und getarnt. Dadurch lässt sich der physikalische Speicherort von Außenstehenden nicht mehr rekonstruieren.

Besonders im Sommer 2013 stieg das Interesse der Unternehmen an den Systemen mit geheimen Internetadressen und besonders abgesicherten Zugangswegen. Grund war die NSA-Affäre. Die Unternehmen sehen das Darknet als einzige Möglichkeit, ihre Daten vor Spionageagenten und den Nachrichtendiensten zu schützen.

Quellen

Peter Welchering: Beschnüffelte Unternehmen suchen die dunkle Seite in: FAZ vom 27.05.2014