Fast ein Drittel der durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) erfassten tödlichen Arbeitsunfälle sind Absturzunfälle. Das aktualisierte Faktenblatt "Tödliche Arbeitsunfälle - Absturzunfälle" benennt einzelne Unfallfaktoren und -ursachen, deren Kenntnis zur Reduzierung von Absturzunfällen beitragen soll.
Unfall
Wechselseitige Rücksichtnahme bei Fahrbahnverengungen
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass bei einer beidseitigen Fahrbahnverengung (Gefahrenzeichen 120 nach Anlage 1 zu § 40 Abs. 6 und 7 Straßenverkehrsordnung – StVO) das Gebot der wechselseitigen Rücksichtnahme (§ 1 StVO) gilt. Ein regelhafter Vorrang eines der beiden bisherigen Fahrstreifen bestehe nicht.
Fahranfänger schätzen Gefahren und Risiken oft falsch ein
Mangelnde Erfahrung, Selbstüberschätzung und erhöhte Risikobereitschaft gehören zu den gefährlichsten Fehlerquellen von Fahranfängern – nicht selten mit der Folge schwerer Verkehrsunfälle.
Überschreitung der Richtgeschwindigkeit: Mithaftung bei Verkehrsunfall
Sofern der Unfallgeschädigte die Richtgeschwindigkeit auf der Autobahn deutlich überschritten hat und bei dessen Einhaltung der Unfall vermeidbar gewesen wäre, kommt eine Mithaftung in Höhe von 25% in Betracht. Dies hat das Oberlandesgericht München entschieden.
Schmale Landstraßen: Besonderes Unfallrisiko für Fahranfänger
EU-weit sind seit Jahren über 50 Prozent der Verkehrstoten auf Landstraßen zu verzeichnen. Besonders gefährlich sind Außerortsstraßen für junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren. In dieser Altersgruppe liegt der Landstraßen-Anteil an den Verkehrstoten bei zwei Dritteln. Die Gründe dafür sind vielfältig.
Ablenkung im Straßenverkehr sorgt für hohes Unfallrisiko
Wer am Steuer eines Autos während der Fahrt telefoniert, Textnachrichten liest oder versendet, geht ein massiv erhöhtes Unfallrisiko ein, warnen die Unfallforscher von DEKRA. Gefährdet sind aber auch Fußgänger und Radfahrer, die sich vom Smartphone ablenken lassen oder mit Kopfhörern unterwegs sind.
